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Malteser Brakel

Malteser kämpfen gegen Katastrophe

28.10.2012

Es ist Jugendolympiade, Athleten aus ganz NRW sind zusammen gekommen. Die Besucher drängen sich auf dem Gelände. Plötzlich bricht ein Brand aus, 60 Menschen werden verletzt. Dieses Szenario hat die Retter vom Malteser-Hilfsdienst und Feuerwehren bei einer Übung in Atem gehalten.

 

 

Mehr als 200 Einsatzkräfte haben sich in Sassenberg bei Warendorf zu einer Katastrophenschutzübung getroffen. Mit dabei war die Einsatzeinheit 04 aus dem Kreis Höxter mit Mitgliedern der Standorte Brakel, Altenbeken und Steinheim.

Die Leitung des Einsatzdienstes der Malteser im Erzbistum Paderborn hatte die Übung organisiert. Mit eingebunden war die Leitstelle des Kreises Warendorf und die Feuerwehr Sassenberg. »Das Ziel der Übung war, den Leistungszustand und das Zusammenspiel von Katastrophenschutzeinheiten und Rettungskräften des Malteser Hilfsdienstes zu überprüfen«

Das Szenario sah vor, dass in Sassenberg die Landesjugendolympiade der Leichtathleten auf einem Schulgelände statt findet. Zur Abschlussfeier sollten 1000 Jungathleten und Prominente aus Politik und Gesellschaft kommen.  Der Malteser Hilfsdienst verstärkte die Veranstaltung mit einem Sanitätswachdienst.

Aufgrund von Absprachen mit den Veranstaltern sowie einsatztaktischen Erwägungen wurden die direkt eingesetzten Kräfte auf das Mindestmaß verringert, jedoch wurden die Kräfte in der Nähe bereitgehalten.  Das ist ein übliches Verfahren, das oft bei solchen Großveranstaltungen angewendet wird.

Dann die Katastrophe: Gegen 10 Uhr kommt es zu einem Brand in der Sammelunterkunft der Jungathleten. Insgesamt werden etwa 60 Menschen verletzt. Die Einheiten von Feuerwehr und Maltesern werden alarmiert. Die Großübung hat begonnen.

Die Feuerwehrleute rettet die vermeintlichen Athleten aus dem verqualmten Gebäude, während dessen baute die Einsatzeinheit des Kreises Höxters sowie die Kräfte aus Gütersloh und Lage eine Patientenablagen auf und versorgten die ersten Verletzten.

Desweiteren wurde eine Stelle für unverletzte Athleten eingerichtet sowie Logistik und Versorgung der Einsatzkräfte sichergestellt.

Die Übung sollte den Rettern ermöglichen, die Bewältigung eines Massenanfalls von Verletzten zu trainieren.  Die weiteren Übungsziele und Schwerpunkte waren, das Zusammenwirken mehrerer Einsatzeinheiten im Einsatz, mit Einheiten des Rettungsdienstes und des Brandschutzes sowie mit der technischen Hilfeleistung zu erproben. Außerdem sollten die Einsatzkräfte den Ablauf gängiger Einsatzkonzepte lernen.

Mit welchem Erfolg die 200 Beteiligten dieses Training absolvierten, soll eine Auswertung durch das Institut für Gefahrenabwehr GmbH (St. Augustin) sicher stellen.

 

 

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